Eine alte Kuche auf DIY-Basis zu renovieren ist nicht nur eine preisgunstigere Alternative zum Kuche renovieren lassen inklusive komplettem Umbau und Neuanschaffung allen Inventars.
Doch wie kann das DIY-Renovieren der Küche mit möglichst überschaubarem Aufwand gelingen, wie können noch Nutzungspotenziale erschlossen werden?
Auf diese Fragen gehen wir im Rahmen der folgenden Anleitung auf Heimwerker.de ein und geben Ihnen 5 Tipps an die Hand, mit denen die Umsetzung garantiert gelingt.
Tip 1: Aus klein mach gross
Oftmals steht noch der Kuchenkorpus schon passend bereit, wenn die Küche renoviert optisch modernisiert werden soll. Es müssen nur noch wenige gestalterische Entscheidungen getroffen und einige Kuchenmobel renoviert werden, damit die Küche in einem vollig neuen Look wirkungsvoll erscheint.
Gerade dann, wenn sich die familiäre Situation ändert – etwa wenn sich Familienzuwachs ankündigt – ist oftmals der beste Zeitpunkt, sich über eine Erweiterung der Küche Gedanken zu machen, um künftigem wachsendem Bedarf und wachsender Auslastung gerecht zu werden. Vor dem Hintergrund kann es angesichts schmalen Familienbudgets als sinnvoll erweisen sich, die Küche renovieren zu lassen statt sich direkt eine komplett neue anzuschaffen. Im Vergleich zu einer neuen Küche lassen sich bis zu 50 Prozent der Kosten durch das Renovieren der Küche sparen.
Um keinen wertvollen Platz mehr an Verblendungen zu verschenken und maximalen Stauraum zur Verfügung zu haben, haben sich zahlreiche Anbieter am Markt darauf spezialisiert, bestehende Systeme kostenschonend zu erweitern, und dabei nicht etwa nur die Fronten auszutauschen oder die Flächen mit farbigem Acryllack umzulackieren.
Für den Rest mit einer Funktionserweiterung der Einbauelemente sorgen Anfertigungen aus Schreinerhand nach Mass. So kann eine Küche nach Mass von Schmidt Küche renovieren, bestehende Schranke bis zur Zimmerhohe vergrossern, um die Höhe des Raums weitestgehend auszunutzen.
Zusätzlicher Stauraum kann dort entstehen, wo sonst ungenutzter, zum Reinigen schwer zuganglicher “toter Raum” ist. In den zusätzlich gewonnenen Reserveflächen lassen sich dann diejenigen Dinge verstauen, die nicht täglich gebraucht werden, aber trotzdem in der Küche verfügbar sein sollen.
Tipp 2: Kuchenfronten und Mobelgriffe austauschen
Am einfachsten und gunstigsten kann das Renovieren der Kuchen gelingen, wenn nur die Kuchenfronten und Mobelgriffe ersetzt werden. Entscheidend für den ersten Eindruck in der Küche sind ihre Fronten.
Dabei ist gerade eine Kuchenrenovierung der ideale Job für Heimwerker. Obwohl Schranke, Arbeitsplatte und Geräte meist täglich beansprucht werden, wird Küche renovieren im Schnitt erst nach 20 Jahren ausgetauscht.
Beim Austausch der Kuchenfronten gibt es zwei Möglichkeiten. Verfügend die Einbauküche über genormte Masse, kann auf vorproduzierte Kuchenfronten zurückgegriffen werden. Solche lassen sich in zahlreichen Farben und aus vielen Materialien finden. Andernfalls müssen die Kuchenfronten nach Maß gefertigt werden, die so das neue Design bestimmen. Dazu passend können auch neue Griffe für die Tür anmontiert werden. Sie sind leicht austauschbar und kosten nicht viel. Der Effekt jedoch, den solche kleinen Details erzielen können, ist nicht zu unterschätzen.
Altmodische Designs aus Messing oder im Antik-Look können durch geradlinige Formen aus gebürstetem oder hochglanzpoliertem Edelstahl ersetzt werden. Im Zusammenspiel mit schlichten weissen Fronten wirkt die Küche dann gleich viel moderner.
Auch eine Umgestaltung der Wände kommt beim Küchenrenovieren in Betracht: Verflieste Wände können beispielsweise mit stoss- und kratzfestem Fliesenlack bestrichen werden. Die hochglanzenden, schnell trocknenden Lacke sorgen für eine stoss- und schlagfeste Oberfläche für alle Wandfliesen im Kuchenbereich. Alternativ zur klassischen Wand aus Fliesen kann beim Küchenrenovieren aber auch eine Milchglasplatte als Spritzschutz hinter dem Herd mittels eines Montage-Kraftklebers angebracht werden.
Fehlt Ihnen noch das passende Material und Werkzeug, um die Küche komplett zu renovieren, inklusive Fliesen und allem drum und dran? Dann werfen Sie doch einen Blick in unsere Kaufberatungen auf Heimwerker.de, zum Beispiel zum Thema Fliesenlack. Haben Sie das passende Produkt für Ihren Bedarf ermittelt, können Sie es bequem und günstig direkt über unsere Vergleichstabelle kaufen und zu sich nach Hause liefern lassen.
Tipp 3: Prioritaten setzen
Wer preiswert renovieren möchte, sollte Prioritäten setzen. So schont etwa ein neuer Anstrich an den Wänden und Küchenfronten den Geldbeutel und setzt frische Akzente, bestimmte Teile dagegen sind jedoch reif für den Austausch, um künftig Kosten einsparen zu können. Dies trifft etwa auf den total verkalkten, tropfenden Wasserhahn zu oder den alten Geschirrspüler, der zu viel Strom verbraucht.
In puncto Stromversorgung sollte bedacht werden, dass unbedingt ausreichend Steckdosen vorhanden sind. Der Trend bei Kuchen geht dahin, dass die Anzahl der verwendeten Kleingeräte immer weiter steigt. So kann etwa beim Austausch der alten Arbeitsplatte beim Renovieren der Küche eine innovative, strombetriebene Platte zum Einsatz kommen, auf der auch gleich das Mobiltelefon aufgeladen werden kann.
Auf einigen Herstellerseiten finden sich digitale 3-D-Kuchenplaner, mit deren Hilfe die einzelnen Kuchenelemente bereits in der Planungsphase hin- und hergeschoben werden können. Dabei kann etwa bereits berücksichtigt werden, dass Vorratshochschranke und Kühlschrank zusammengestellt werden, um lange Laufwege und langes Suchen zu vermeiden. In dem ökonomischen Sinn sollten etwa auch
- Koch- und Wasserstelle möglichst nahe beieinanderliegen
- die Wege zwischen Hauptarbeitsfläche und Wasserstelle möglichst kurz sein
- Abstellflächen für schwere Einkäufe direkt neben dem Vorratsbereich für Entlastung sorgen.
Tipp 4: Es werde Licht
Besondere Effekte mit vergleichsweise wenig handwerklichem Aufwand und Geschick lassen sich in einer neugestalteten Küche auch mit punktuellen LED-Lichtquellen erzielen, die sich unter Hangeschranken oder an Kuchenregalen anbringen lassen.
Mit zusätzlichen Wandbeleuchtungen können selbst die entlegensten Winkel erreicht und ausgeleuchtet werden. Idealerweise verfügen die Einbauleuchten über einen einstellbaren Dimmer, mit dem die Helligkeit im Raum an die gewünschte Atmosphäre, die jeweilige Tätigkeit wie auch den aktuellen Gemutszustand anpassbar wird.
Gerade für Anbauleuchten unterhalb der Schranke empfehlen sich dabei Halogen- oder Leuchtstofflampen, da sie das Licht direkt nach unten werfen und über einen seitlichen Blendschutz verfügen. Ausreichendes Ausleuchten der Arbeitsflächen ist das A und O einer durchdachten Beleuchtungskonzeption, um Unfälle zu vermeiden.
Während hohenverstellbare Pendelleuchten ideal sind, um den Essbereich in der Küche vom Kochbereich optisch zu trennen, sind flexible Stangen-, Seil- oder Schienensysteme besonders geeignet, für ausreichende Grundbeleuchtung in der Küche zu sorgen.
Einzelne Lichtakzente lassen sich am besten mit Spots und Strahlern realisieren, die Atmosphäre schaffend einzelne Mobelstücke oder sonstige Punkte im Raum besonders ins rechte Licht setzen können.
Tipp 5: Ideen zum Küchenrenovieren online planen
Für den Bereich „Küche“ gibt es spezielle Tools, die sich ausschliesslich auf die Planung von Kuchen und Minikuchen beschränken. Die Programme sind entweder als Online-Tool für Ihren Webbrowser oder als Installationsvariante verfügbar. Bei den meisten Online-Planern bedarf es keiner Installation, da diese direkt auf einer Website eingebettet sind und man bequem im Browser arbeiten kann. Bei der Installationsvariante laden Sie den Kuchenplaner als Setup-Datei herunter und installieren ihn wie ein gewöhnliches Programm auf Ihrem Rechner, somit steht Ihnen das Programm auch im Offline-Betrieb zur Verfügung.
5.1. Ein paar Schritte zur neuen Kuch
Strukturell sind die meisten Planer ähnlich konzipiert. Ein Assistent führt Sie durch verschiedene Abschnitte, bei denen Sie nach Ihren persönlichen Wünschen die Details der Küche festlegen können. Zunächst werden häufig die Grundmasse sowie eventuelle Schragen des Raumes festgelegt.
Anschliessend folgen Farben der Wände und Bodenbeläge, bevor man letztendlich die Möbel für die neue Küche zusammenstellt. Kuchenmobel wie Wandschranke, Unterschranke, Tische usw. Können entweder als beliebige Mustermobel eingeplant werden, oder man verwendet direkt die konkrete Einrichtung eines Herstellers. Meist sind es grosse Mobelhauser, welche eigene Tools entwickeln, um dort Ihre Produkte zur Planung bereit zu stellen.
5.2. Von der Planung in die Realität
Der Kuchenplaner zeigt während der Planung den Grundriss der Küche mit allen festgelegten Elementen an. Somit können Sie beim Kuchenernovieren eine bestimmte Reihenfolge der einzelnen Arbeitsschritte festlegen und dabei besser den Überblick behalten. Manche Einrichtungsplaner sind zudem in der Lage, den Raum schon während der Planung dreidimensional anzuzeigen, sodass man eine direkte Vorstellung von der neuen Küche bekommt. Ist die Planung abgeschlossen, so besteht die Möglichkeit, das Ergebnis der Kuchenplanung abzuspeichern, falls man später noch Änderungen durchführen möchte. Daruber hinaus bieten die Planer haufig die Moglichkeit eine Materialliste, sowie den Grundriss der Kuche auszudrucken, welche dann beim Kauf der Mobel und der spateren Einrichtung helfen.
Tipp 6: Abfalleimer in Arbeitsplatte integrieren
Ein unverzichtbares Accessoire in der Küche ist der Abfalleimer. Bei den meisten Kuchenarbeiten, sowie beim anschliessenden Reinigen der Kuche fallt Abfall und Dreck an, welcher beseitigt werden muss. Standardmäßig sind Abfalleimer meist unter der Spule untergebracht oder in einem entsprechenden Unterschrank. Eine innovative Lösung für dieses MMullens MMullens ist jedoch die Versenkung direkt in der Arbeitsplatte.
6.1. Problemloser Einbau mit dem Ergo-Master
Der Ergo-Master ist ein Abfalleimer, der bereits dafür vorgesehen ist, in die Kuchenarbeitsplatte eingebaut zu werden. Sie müssen also nur noch ein Loch in die Arbeitsplatte schneiden. Sie können den Ergo-Master in drei verschiedenen Grossen (5/11/13 Liter) online bestellen.
6.2. Vorgehensweise
Zunächst sollte man sich für das passende Material entscheiden, welches den eigenen Ansprüchen gerecht wird. Einen 5-Liter-Eimer gibt es aus verschiedenen Materialien wie Aluminium, Edelstahl oder Kunststoff, so dass für jeden Heimwerker etwas dabei sein sollte. Bei der Wahl des Eimers ist auch darauf zu achten, dass dieser einen Henkel besitzt, um ihn später aus seinem Platz herausheben zu können. Für die Montage des Eimers in der Arbeitsplatte eignet sich ein Ring aus Aluminium oder Edelstahl, der mit z.B. Epoxidharz in die Platte eingeklebt wird. Der Eimer passt genau in den Ring hinein und kann mit einer Abdeckplatte verschlossen werden, um z.B. unangenehme Gerüche zu vermeiden.
Fazit: Diese Lösung des Abfalleimers ist praktisch, kostengünstig und elegant zugleich. Bei anfallenden Arbeiten auf der Arbeitsplatte können Abfälle ohne Umwege direkt in den Abfalleimer geschoben werden. Das Material ist in jedem Baumarkt zu haben und die Umsetzung sollte für jeden Heimwerker keine allzu große Hürde darstellen. Falls die Arbeitsplatte in der eigenen Küche keine gewöhnliche Holzplatte ist, sondern aus z.B. Granit besteht, so wendet man sich am besten an einen Steinmetz, um sich dort zunächst Informationen zur Bearbeitung einzuholen.
FAQ: Fragen und Antworten rund ums Kuchen-Sanieren
Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit unseren Tipps und Ideen zum Thema Küche renovieren und streichen bei der Umsetzung Ihrer eigenen Pläne behilflich sein. Zum Abschluss unseres Ratgebers beantworten wir nun Fragen, die sich in dem Zusammenhang häufig stellen.
7.1. Darf man in einer Mietwohnung die Küche renovieren?
Bevor Sie Renovierungspläne schmieden, sollten Sie auf jeden Fall Rucksprache mit dem Vermieter Ihrer Wohnung halten. Ist dieser in Ihre Plane nicht eingeweiht, können Ihnen beim Auszug hohe Kosten entstehen, wenn Sie alles in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzen müssen. Wir empfehlen von daher, in Mietwohnungen nur Änderungen durchzuführen, die sich bei einem späteren Auszug auch wieder ohne grossen Zeit- und Kostenaufwand rückgängig machen lassen. Unwiderrufbare Änderungen sind nur in Absprache mit dem Vermieter vorzunehmen.
7.2. Welche Kosten kommen beim Kuchenernovieren in etwa auf mich zu?
Das kommt ganz darauf an, was gemacht werden soll, und lässt sich nur schwer pauschal beantworten. Wollen Sie beispielsweise eine neue Kuchenzeile einbauen, müssen Sie mit Kosten zwischen 900 EUR und 3.000 EUR rechnen, je nach Art, Ausführung und Größe. Abhängig vom Umfang der Renovierungsarbeiten und der gewünschten Qualität des Endergebnisses können die Gesamtkosten für eine Renovierung sowohl unter 1.000 EUR als auch weit über 20.000 EUR liegen.
